Von der IHK für Niederbayern in Passau
öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Hotel- und Gast-
stättenbetriebe
Zertifizierter Wirtschaftsmediator (IHK)
Sachverständigen-Mediator

Mediationsablauf



Mediationsverfahren folgen einer bestimmten Struktur. Diese trägt dazu bei, das Verfahren transparent und für die Beteiligten nachvollziehbar zu machen. Je nach Problem kann der Ablauf etwas variieren, grundsätzlich können aber folgende Phasen unterschieden werden:

  • Vorbereitungs- und Eröffnungsphase


    Der Mediator erläutert den Parteien und ggf. deren Anwälten die Charakteristika des Verfahrens. Die Regeln werden besprochen und vereinbart.
  • Konfliktdarstellung


    Jede der Parteien stellt den Konflikt und ihre jeweilige Position dazu aus ihrer Sicht dar. Streitige und unstreitige Punkte werden herausgearbeitet.
  • Konflikterhellung - Interessenfindung


    Die Parteien erhalten Gelegenheit, ihre wirtschaftlichen und persönlichen Interessen, Absichten und Wünsche darzulegen, die hinter ihren Positionen stehen.
  • Lösungssuche


    Gemeinsam erarbeiten die Parteien verschiedene Lösungsoptionen. Die Einigungsmöglichkeiten werden mit Hilfe des Mediators von den Parteien selbst bewertet. Die Lösung, die das Ergebnis beinhalten soll, wird verhandelt.
  • Vereinbarung als Ergebnis


    Die Mediation wird durch eine schriftliche, verbindliche Vereinbarung abgeschlossen. Dabei wird das Ergebnis von den Parteien so konkret wie möglich formuliert. Die ggf. erforderliche rechtliche Ausgestaltung der Vereinbarung erfolgt durch einen Juristen bzw. gemeinsam durch die Rechtsvertreter der Parteien.

Besonderheit bei Wirtschaftsmediation durch einen
Sachverständigen-Mediator



Je nach Sachverhalt kann es für die Konfliktdarstellung und Lösungsfindung effektiv sein, wenn der Mediator über Feldkompetenz, also Fachkenntnisse und Sachverstand auf dem Gebiet des Konfliktthemas verfügt. So kann er das Streitthema besser strukturieren oder spezifische Fragen fachlich beurteilen. Auch kann er mit einer gründlichen Sachverhaltsermittlung den Beteiligten objektive Kriterien zur Bewertung ihrer Positionen verschaffen, die sie in ihre Lösungsfindung eigenverantwortlich einbringen. Unterschiedliche Vorstellungen der Beteiligten über verteilungsrelevante Sachfragen können damit reibungsfreier beantwortet werden.