Von der IHK für Niederbayern in Passau
öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Hotel- und Gast-
stättenbetriebe
Zertifizierter Wirtschaftsmediator (IHK)
Sachverständigen-Mediator

Texte & Literatur



"IHK-MediationsZentrum: Einigen statt streiten"

 [PDF 1,1 MB]
Titelthema in "Wirtschaft" (02/2006), dem IHK-Magazin für München und Oberbayern

PDFKurzdarstellung des HARVARD-Konzept's


Das von Roger Fisher vor mehr als 20 Jahren entwickelte Harvard-Konzept steht für kooperativen Verhandlungsstil. Die vier Prinzipien des Harvard-Konzepts
  • Trennung von Sache und Person
  • Erkunden von Interessen - Vermeidung von Positionen
  • Entwicklung von Lösungsoptionen
  • Verwendung objektiver, neutraler Kriterien zur Auswahl der abschließenden Lösungsoption
bildet eine wesentliche Grundlage der Mediation als Methode zur außergerichtlichen Konfliktlösung.

PDF"Neun Gründe, warum Mediation für Unternehmen vorteilhaft ist"


Quelle: Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) Wiesbaden.
Siehe auch Bericht über die Schaffung der Mediationsstelle beim bvdm im Newsletter 1/2006 der DGM Deutsche Gesellschaft für Mediation


Mediationsklausel



Am besten verständigen sich Vertragsparteien über eine sinnvolle Form der Konfliktlösung rechtzeitig, das heißt, bevor überhaupt Meinungs- verschiedenheiten entstanden sind. Es wird daher empfohlen, dass Parteien in ihren Vertrag (z. B. Pacht-, Miet- oder Kaufvertrag) eine Mediationsklausel aufnehmen. Dies ist umkompliziert und für den Ernstfall ist vorgesorgt. Vertragspartner müssen somit im Streitfall auch nicht erst wertvolle Zeit und Energie mit der Einigung auf ein bestimmtes Verfahren verbrauchen, sondern können sofort auf die vertraglich vereinbarten Regularien zurückgreifen.

Eine kurz gefasste Mediationsklausel, die auf die Verfahrensordnung einer Institution zurückgreift, könnte beispielsweise wie folgt lauten:

Die Parteien verpflichten sich, im Falle einer sich aus diesem Vertrag ergebenden oder sich darauf beziehenden Streitigkeit vor Klageerhebung bei einem ordentlichen Gericht oder einem Schiedsgericht eine Mediation nach den Bestimmungen der xxx-Institution (beispielsweise des MediationsZentrums der IHK München oder des Bundesverbands Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (www.bmwa.de) durchzuführen.
Diese Vereinbarung könnte um folgenden Passus
Sollten die Parteien dabei nicht zu einer Einigung kommen, so kann jede Partei nach Beendigung des Mediationsverfahrens unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit die Durchführung eines Schiedsgerichtsverfahrens auf der Grundlage der Schiedsgerichtsordnung der IHK xxx verlangen.
oder alternativ um folgenden Passus ergänzt werden:
Sollten die Parteien dabei nicht zu einer Einigung kommen, so kann jede Partei nach Beendigung des Mediationsverfahrens Klage vor dem ordentlichen Gericht erheben.