Von der IHK für Niederbayern in Passau
öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Hotel- und Gast-
stättenbetriebe
Zertifizierter Wirtschaftsmediator (IHK)
Sachverständigen-Mediator

Einsatzbeispiele



Typische Beispiele aus der Praxis für den Einsatz von Wirtschaftsmediation:



Konflikte zwischen Unternehmen und Dritten

  • Differenzen zwischen Verpächter und Pächter, bspw. wegen Miethöhe, wegen behaupteter Mängel am Pachtobjekt, wegen größerer Umbauten oder wegen Beendigung des Mietverhältnisses
  • Komplexe Streitigkeiten zwischen Unternehmen
  • Interessengegensätze mit Kunden oder Lieferanten
  • Konflikte zwischen Wohnungseigentümergemeinschaften und Verwalter
  • Streitigkeiten in Konkurs- und Insolvenzverfahren

Konflikte innerhalb von Unternehmen



  • Generationskonflikte in Familienunternehmen
  • Regelung der Unternehmensnachfolge
  • Erbauseinandersetzungen
  • Gesellschafter- und Gewinnverteilungskonflikte
  • Konflikte innerhalb von Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Interessengegensätze bei Strukturveränderungen und Rationalisierungsmaßnahmen
  • Konflikte zwischen Mitarbeitern oder zwischen Abteilungen
  • Konflikte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern oder Betriebsrat

Mediation in einem laufenden Gerichtsverfahren:



Auch in einem laufenden Gerichtsverfahren kann das Gericht den Parteien eine außergerichtliche Streitschlichtung vorschlagen (§ 278 Abs. 5 Satz 2 ZPO). Vereinbaren die Parteien daraufhin eine Mediation, so ruht das Verfahren gemäß § 251 ZPO. So können selbst Rechtsstreitigkeiten mediativ beendet werden.


Mediationsklauseln in Verträgen



Heutzutage wird bereits in vielen Verträgen (z. B. Kauf-, Pacht- oder Mietverträge) eine PDFMediationsklausel eingebaut. Damit vereinbaren die Parteien - ähnlich wie bei den bislang in vielen Verträgen zu findenden Schiedsklauseln -, dass bei eventuellen Streitigkeiten aus dem Vertrag zunächst eine außergerichtliche Konfliktlösung im Rahmen einer Mediation versucht wird.